Zaubern mit Mandelmehl

Wer aus gesundheitlichen Gründen auf Weizenmehl und Getreideprodukte verzichten muss oder möchte, wird nach Alternativen suchen. Denn wer mag schon von den geliebten Backwaren Abschied nehmen. Das muss auch niemand. Mit Mandelmehl gibt es die perfekte Lösung, aus der sich köstliche Brote und Kuchen zaubern lassen.

 

Ob Pfannkuchen, Apfelkuchen,Orangentarte, Brot, Brötchen, Muffins, Toast oder gar Pizza: Mit Mandelmehl sind der Phantasie in der Küche keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie Mandelmehl kaufen, haben Sie nicht nur eine wohlschmeckende Alternative zu getreidehaltigen Backwaren gefunden, sondern auch eine sehr gesunde. So hat Mandelmehl nur wenig Kohlenhydrate, einen niedrigen Glyx-Index, ist zu 100 Prozent glutenfrei, dafür ist es reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen und weist einen hohen Proteingehalt auf.

 

Mandelmehl ist in zwei Varianten erhältlich. Zum einen ergibt sich Mandelmehl als Nebenprodukt aus der Herstellung von Mandelöl. Die daraus entstehenden Presskuchen können Sie als entöltes Mandelmehl kaufen. Die zweite Variante wird aus gemahlenen Mandeln hergestellt, meist aus blanchierten Mandeln. Wenn ungeschälte Mandeln verwendet werden, ist der Gehalt an Nährstoffen höher, allerdings machen sich die Mandelhäutchen beim Essen oft unangenehm bemerkbar, da sie sich nur unzureichend verkleinern lassen. Je nach Mahlintensität wird das Mandelmehl in gröberer oder feiner Struktur angeboten.

mandelmehl

 

Die Unterschiede der beiden Mehle zeigen sich im Backverhalten. Wenn Sie entöltes Mandelmehl kaufen, werden Sie feststellen, dass es in der Verarbeitung sehr trocken ist und beim Teiganrühren entsprechend viel Flüssigkeit benötigt. Die Entscheidung für oder gegen hängt davon ab, wie fest oder luftig das Gebäck werden soll. Daher ist es sicherlich ganz sinnvoll, beide Varianten im Haus zu haben. Ein Apfelkuchen beispielsweise gelingt besser mit dem entölten Mandelmehl, während Pfannkuchen das fettreichere Mandelmehl besser vertragen.

 

Geschmacklich vergeben sich die beiden Mehle nichts. Das kräftige Mandelaroma bleibt erhalten und der nussige Geschmack verleiht Brot und Kuchen ein einzigartiges Aroma. Bei fast allen Rezepten kann Getreidemehl zu hundert Prozent mit Mandelmehl ausgetauscht werden. Ausnahmen: Rezepte mit Hefe. Hier sollten nicht mehr als 20 Prozent des Weizenmehls durch Mandelmehl ersetzt, zusätzlich muss die Flüssigkeitsmenge um etwa zehn Prozent erhöht werden.

 

Wer Gewichtsprobleme hat oder an Diabetes leidet, sollte fettreduziertes Mandelmehl kaufen. Es beeinflusst den Blutzuckerspiegel nur minimal und 80 Prozent des Fettes wurden durch die Kaltpressung entfernt. Auch die Zuckerwerte liegen mit zwei Gramm pro hundert Gramm im absolut gesundheitsverträglichen Rahmen. Dafür sind Ballaststoffe mit 20 Gramm und Proteine mit 40 Gramm vertreten. Mineralien wie Magnesium, Kalium, Kupfer, Eisen, Mangan und Zink tun ein übriges.

 

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